Vincen Teetsov – For The Days (Remix)

Vincent Teetsov ist ein amerikanischer Musiker, der offenbar gerade in Toronto lebt und Gitarrenmusik macht. Ich würde sagen, das könnte man unter Blues oder Indie Pop mit hier und da ein paar Folk-Einschlägen beschreiben. Singer-/Song-Writer, halt. Ich hatte schon einmal Kontakt mit ihm, als ich vor ein paar Jahren für sein damaliges Projekt Novelty Citizen geremixed habe. Ich mag sowohl das Original als auch den Remix von damals immer noch sehr gerne.

Jedenfalls hatten wir vor ein paar Wochen wieder Kontakt. Er hat Ende des Jahres sein Album Roar In The Garbage Can (lest mal nach, wo der Titel herkommt!) veröffentlicht und mich gefragt, ob ich nicht wieder einen Remix machen wollte. Wollte ich, denn das Album ist ziemlich nett geworden und ein Song daraus hat es mir besonders angetan. For The Days ist der letzte Track im Album und hat einerseits diesen etwas dunkleren REM-Vibe, aber trotzdem eine recht positive, sogar aufmunternde Stimmung und Botschaft.

Auf der anderen Seite war es definitiv nicht der leichteste Song, den man sich zum Remixen raussuchen konnte. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bin aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe eine paar der leiseren Textzeilen vom Anfang des Songs weggelassen, einfach weil es sowohl vom Sound als auch von der etwas anderen Stimmung des Remixes her besser gepasst hat. Außerdem konnte ich dadurch diesen netten Groove, den ich da gefunden habe, auch konstant durchziehen. Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffe, dass euch der Track auch gefällt. Hört euch auf jeden Fall auch das Original an und gebt Vincent hier und da und natürlich da ein paar Likes!

Download – Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Breitband

Auf dem DLF Kultur läuft einmal wöchentlich eine Sendung namens Breitband, von der ich bisher nicht allzu wusste außer, dass sie auch freie Musik oder Netzmusik spielen, also Musik unter CC-Lizenz, wie auch ich sie mache. In der heutigen Ausgabe wurde auch meine aktuelle Single Magic gespielt, weswegen ich natürlich auch mal reingehört habe.

Und das war ziemlich cool. Ich lasse die spannenden politischen und journalistischen Themen jetzt mal außen vor, auch wenn das alles wirklich interessant war. Was mich aber wirklich beeindruckt hat, war die Auswahl und Qualität der ausgewählten Netzmusik. Auch wenn ich solche Musik selber produziere, kriege ich kaum mit, was da draußen so für Perlen existieren und wie viele es davon gibt.

Kuratiert wurde die Liste von Roland Graffé, der u.a. auch den Podcast Machtdose betreibt, den ich euch aus dem gleichen Grund ans Herz legen möchte.

Schön, dass es noch so viele und so tolle Plattformen für freie Musik gibt. Die werden alle von mir hören, wenn das neue Album kommt. Also bald 😉

TL;DR: Mein Song war im Radio – deutschlandweit im DLF Kultur – und ihr könnt die Sendung in der Mediathek sicher noch eine Weile nachhören, was ihr unabhängig von meinem Song auch tun solltet.

Magic

Irgendwer sagte mal: „Mache alles zur Kunst!“ Dieses Zitat, dessen Urheber ich zu googlen gerade zu faul bin, ist irgendwie hängen geblieben und nicht, dass es tatsächlich ein Lebensmotto geworden wäre, aber so hin und wieder bahnt es sich seinen Weg in mein Bewusstsein und dann filme ich meine betrunkenen Freunde, wie sie zu peinlicher Musik unfassbar toll abdancen und mache daraus ein Musikvideo. Zu völlig unpeinlicher Musik, versteht sich.

Magic ist die erste Single aus dem neue Album, das quasi schon in seinen Startlöchern steht. Mix, Master und Artwork benötigen noch den entsprechenden Feinschliff, aber haltet im Januar mal Augen und Ohren offen, es lohnt sich!

Leider bestanden alle Beteiligten darauf, ausreichend anonymisiert zu werden. Notgedrungen habe ich diesem Wunsch nachgegeben.

Ich wünsche euch schöne Feiertage und viel Spaß mit Magic.

Ihr könnt den Song hier oder bei Bandcamp kostenlos runterladen und er steht auch wieder unter freier Lizenz zu weiterer Nutzung zur Verfügung.

Creative Commons License

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Ad Astra – Das Video

Pünktlich zum Ende der Urlaubssaison kommt hier die Musikvideo gewordene Liebeserklärung an den Road Trip, an die Reise, an das Abenteuer, an dessen Ende man ja oft auch irgendwie am Strand und oder am Lagerfeuer sitzt und in die Sterne schaut. Ad Astra

Eigentlich hätte das Video den Album-Release supporten sollen. Wie man das halt so macht, ne? Aber es ist nicht fertig geworden, meine Ambitionen waren größer, als es das Rohmaterial zuließ. Vorenthalten wollte ich es euch dennoch nicht, denn ich mag den Track sehr und ich mag auch die Bilder, die wir seinerzeit auf unseren beiden Kroatien-Tripps aufgenommen haben – wo auch schon She Does Her Best verfilmt wurde. Es ist also mein kleiner Urlaubsfilm, bei dem ich die Hoffnung hege, dass er vielleicht noch ein zwei anderen Leuten von euch gefällt. 

Das Album Ad Astra ist übrigens nach wie vor überall verfügbar und kann sogar hier kostenlos runtergeladen werden.

Six Umbrellas goes VR

Es ist schon erstaunlich, wo man mit seiner Musik so alles landen kann, wenn man sie für umme raus haut. Meine Songs haben es schon in Podcasts, Radio, Zeitschriften und sogar ins Weltall geschafft. Und nun gibt es Six Umbrellas auch in der Virtuellen Realität! 

Das Spiel heißt Towards A Perilous Journey und wurde von dem französischen Indie-Studio Sparkly Games entwickelt. Im Moment ist es nur für PC via Steam erhältlich und es setzt zwingend ein VR-Headset vorraus. Was leider auch der Grund ist, weshalb ich es selber bisher nicht testen konnte. Aber die Musik ist großartig, soviel kann ich schon sagen! 

Ad Astra – Review in der Stadtrevue

Die Kölner Stadtrevue meint es gut mit mir: Auch mein neuestes Album Ad Astra hat eine sehr wohlwollende Review bekommen. Ich möchte dem Autor in fast jedem Wort widersprechen, aber ich lass das mal so stehen, vielleicht hat er ja Recht.
Richtig cool finde ich, dass Marco seine Recherchewege offen legt und ich jetzt weiß, dass dank meines Interviews auch Small Colin noch eine kleine Review bekommen hat, für sein großartiges neues Album. Das freut mich für ihn, zeigt mir aber auch, dass das mit dem Bloggen hier etwas bewirkt.

Vielen Dank an Marco, für die netten Worte, an Frank für den Hinweis und den Scan und an die Stadtrevue dafür, dass dem Thema Netzmusik so ausdauernd Platz eingeräumt wird.

Sebastian Block – Es ist gut (Remix)

Vor mittlerweile schon zwei Wochen erschien Sebastian Blocks neue Single Spaten und auf dem Tonträger befindet sich neben vielen schönen Remixen auch ein Remix von mir.

Sebastian Block - Spaten

Kennengelernt habe ich Blockie bei einem Wohnzimmerkonzert letztes Jahr und, ich bin da normalerweise immer sehr zurückhaltend und schüchtern, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe mal gefragt, ob ich da nicht mal was geht, in Sachen Remix. Und es ging. Ende letzten Jahres durfte ich meinen bisher vielleicht besten Remix produzieren – einen wunderschönen Song namens Es ist gut von seinem letzten Album – und ich kann ganz ehrlich und aufrichtig sagen, dass ich selten soviel Spaß dabei hatte.

Hoffe, das merkt man dem Song ein wenig an und euch geht das beim Anhören ähnlich.

Zu hören überall, wo man Musik hören kann.

Sebastian Block hat heute übrigens sein neues Album Wo alles begann veröffentlicht. Ihr wisst, was ihr zu tun habt!

Album – Ad Astra

Ad Astra

Begebt euch auf eine musikalische Reise, losgelöst von irdischer Existenz. Durchdringt Raum und Zeit. Auf zu den Sternen! Spirituelle und astrale kicks in the air!

Alles Blödsinn. Aber hier sind ein paar neue Tracks, denen ich fancy Namen gegeben habe, weil man das halt so macht. Ich präsentiere euch die Produktionen, die ich in den letzten beinahe 3 Jahren soweit fertiggestellt habe, dass man sie einer Öffentlichkeit präsentieren kann. Jedenfalls habe ich alle Objektivität bei Seite gelegt und sie ins Herz geschlossen. Vielleicht solltet ihr das auch tun?

Viel Spaß beim Hören!

Ein herzliches Danke geht raus an Benjamin, der mich mit viel Geduld und musikalischem Fachwissen unterstützt hat. Ja, das ganze Zeug hat sich ein Profi angehört und nein, der kann auch nix dafür! Aber seid ihm ruhig dankbar, ohne ihn wäre alles viel schlimmer! Außerdem wie immer vielen Dank an die fantastische Kristin, die mir mal wieder das Artwork gebastelt hat, damit es in euren Playern nicht so trostlos aussieht. Und dann danke ich von Herzen der Frau an meiner Seite, die sich den Kram hier zwar nicht freiwillig anhören würde, mich aber trotzdem nach Kräften unterstützt. Du bist die Beste!

Das Album wird so nach und nach auf den gängigen Plattformen erscheinen und steht wieder unter freier Lizenz. Hier ist der Download!

Creative Commons Lizenzvertrag
Ad Astra von Six Umbrellas ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Mama Lauta – Unvollkommene Menschen (Remix)

Vor ein paar Wochen erschien das neue Album Laute Phantasie von Mama Lauta, das in der limitierten Fanbox-Edition neben vielen anderen Goodies auch einen Remix von mir enthält. Mittlerweile wurde mein Remix digital befreit, so dass ich ihn euch auch hier präsentieren kann.

Hört aber trotzdem ruhig mal in das Album rein oder schlagt vielleicht noch bei der Fanbox zu, wenn’s noch welche gibt. Die anderen Tracks dort sind deutlich lebensbejahender und fröhlicher und Mama Lauta ist eine unglaublich sympathische Band.