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Freiheit statt Angst 2013 – Die Eindrücke

Die Veranstalter haben eine Teilnehmerzahl von 20.000 in Umlauf gebracht und da mir die Menge, die durch die Seitenstraßen rund um den Alexanderplatz spaziert ist, wirklich recht groß vorkam, möchte ich die Zahl gerne glauben. Man kann wohl vorsichtig von einem Erfolg sprechen. Also, ganz vorsichtig natürlich. Denn ändern wird sich nichts, nur weil ein paar Leute auf die Straße gehen. Aber vielleicht konnte man ein paar der Inhalte besser transportieren und unter das Volk bringen.


Geht dich ’n Scheißdreck an

Sowohl unter das Volk vor Ort, das im Alexa shoppen war oder sich die Sehenswürdigkeiten angeschaut hat, als auch unter das Volk im Rest der Republik, denn die kritische Masse für eine etwas breitere Berichterstattung wurde wohl überschritten. Angeblich hat sich sogar die Tagesschau zur Demo geäußert.


Riesenteleskop

Die Freiheit statt Angst wurde von sehr vielen Parteien und Organisationen unterstützt, die sich dort auch entsprechend präsentiert haben. Alle Parteien, denen Freiheit und Grundrechte ein Anliegen sind, waren vor Ort – sogar die FDP, die auf Nachfrage bestätigt hat, dass ihr Auftritt dort kein Witz sei.


Die FDP

Das ist wahrscheinlich gar nicht so unverständlich, wie es auf den ersten Blick wirkt, denn auch in der FDP gibt es wohl einige Mitglieder, denen die hier vertretenen Themen am Herzen liegen. Während die Linke, die Grünen und die Piraten sicher die größten Truppenteile hingeschickt haben, sind mir übrigens keine Anhänger von der SPD über den Weg gelaufen. Nur falls sich einer fragt, wo die denn so stehen würden…


Freiheit statt Angst vor Kulisse

Wobei das mit den Themen bei so einer Demo natürlich auch ein weites Feld ist. Konsens herrscht eigentlich nur bei der Ablehnung staatlicher Überwachung, also alles, was zur Zeit unter den Stichworten NSA, Prism, Tempora und GCHQ in den Medien kursiert. Darüber hinaus wurde für Feminismus, für Datenschutz, gegen Datenschutz, gegen Krieg, für Wikileaks, für Manning und gegen Nazis demonstriert (Auflistung unvollständig).


Grumpy Cat ist sauer

Wenn man sich die kreativen Plakate und Kostüme dazu anschaut, kann man das aber eigentlich nur gut finden. Störend fand ich eigentlich nur den verschleppten Start, weil vorher noch endlos viele Reden gehalten werden mussten und die Sommersonne – demonstrieren bei diesen Temperaturen ist anstrengend. Hoffen wir, dass das nicht umsonst war.

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Kommentar

  1. Dank euch konnte ich ohne Ampel über die Straße, weil die Polizei vor dem Alexa dicht gemacht hat! Das hat sich doch schonmal gelohnt! 🙂