in live

Breite Zukunft, zum Zweiten

… oder „Mein Weg zum Moneybrother-Fan“. Fangen wir mal mit einem kleinen Zeitsprung an.

Vor ein paar Wochen

Sie: Ich hab mir ne neue CD gekauft.
Ich: Cool, was denn?
Sie: Wird dir bestimmt nicht gefallen: Moneybrotehr.
Ich: Was?
Sie: Moneybrother
Ich: Häh?
Sie: Moneybrother
Ich: Moneybrother?
Sie: Ja.
Ich: Wie Geldbruder?
Sie: Ja.
Ich: Was is das denn?
Sie: Wird dir bestimmt nicht gefallen.
Ich: Na ich hör gern mal rein.

Sie hatte sich das Debüt-Album, Blood Panic, geholt, da das neue noch nicht erschienen war. Und sie hatte recht: Es war ganz und gar nichts für mich, ich hab nach drei Songs wieder abgeschalten.

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Zurück in die Gegenwart

Mittlerweile kenne ich auch das aktuelle Album von Moneybrother, Too Die Alone und habe Gefallen an der Art von Musik gefunden. Schöne Stimme, nette Melodien und mehr Tempo als in den drei Songs, die ich zuvor gehört hatte.

Gestern war ich dann mit der gleichen Sie und ein paar Freunden bei Futura Bold 2.0. Johnny hat wieder mal etwas Großes auf die Beine gestellt, eine exklusive kleine Veranstaltung mit großartigen Künstlern und vielen netten Leuten.

Das Vorprogramm gestaltete die Berliner Sängerin Diane. Sehr sympathisch hat sie sich nur mit Gitarre bewaffnet in die Herzen der Gäste gesungen. Johnny hat sie als „Beste Stimme in ganz Berlin“ angekündigt und mir liegt es fern, dem zu widersprechen. In der Tat ist es ihr gelungen, das Publikum aufzuwärmen. Zunächst wurde die schreckliche Distanz zwischen Zuschauer und Bühne verkürzt, später sogar mitgesunden.
Später hat mir ihr Produzent in der Klo-Warteschlange erzählt, dass er seine Künstlerin noch nie so aufgeregt erlebt hat. Wegen Moneybrother, versteht sich. Unvorstellbar, dass ihre Performance sonst noch besser sein soll. Ich werde mich davon aber persönlich überzeugen, denn am 16.04. spielt sie zusammen mit Band im Berliner Magnet Club. (Zumindest hat sie es so während ihres Gigs angekündigt, der Magnet Club weiß wohl noch nichts davon. Hmmm … )

Hauptact und Grund für die Anwesenheit 100% aller anwesenden Spreeblick-Leserinnen war aber ganz klar Moneybrother. Zusammen mit seinem Bandmate, dessen Name ich gerade vergessen habe, haben die beiden Schweden eine Art unplugged-Konzert gespielt. Ok, eine Gitarre war elektronisch verstärkt, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.
Und was soll ich sagen? Überzeugender hätte man niemanden zum Moneybrother-Fan bekehren können. Eine Wahnsinnsstimme, zwei begnadete Gitarristen und Background-Geheule wie man es sonst nur von John Frusciante kennt. Es hat einfach Spaß gemacht, den beiden zu zusehen, wie sie mit offensichtlicher Leidenschaft etwa ein halbes Dutzend Songs zum Besten gegeben haben.

Anschließend wurde wohl noch ausgiebig gefeiert, denn Moneybrothers Stimme beim heutigen Kuttner On Ice klang irgendwie sehr angekratzt ;)

Ein großes Dankeschön geht hiermit an den Spreeblick-Blogger, Johnny Haeusler. Als Gastgeber hat er durch den Abend geführt und sich natürlich auch volksnah unters Publikum gemischt. Dass er mich mal eben als Türsteher eingespannt hat, werd ich ihm wohl verzeihen, immerhin hat er den Abend ja sonst schon für lau angeboten. Ein Bier hätte er mir aber schon von draußen mitbringen können ;)
Fotos gibt es bereits hier und wird es bestimmt demnächst auch auf Spreeblick geben, ein Video hat er schon bereitgestellt.

Tja, wir sehen uns dann alle bei Futura Bold 3.0 wieder!!!

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Kommentar

  1. Na das hätte ich jetzt echt nicht gedacht, dass ich durch den Spreeblick über dein Blog stolper. Ich wäre ja gestern auch gerne zu Futura Bold gegangen, war aber leider verhindert. Vielleicht klappts beim nächsten mal und wir laufen uns über den Weg.