Deltawelle – Atme (Remix)

Auf einer der letzten Parties im Rosis im ausklingenden Jahr 2018 kam ich mit Franz ins Gespräch – Sänger der Berliner Indieband Deltawelle. Nun ist es leider so, dass immer dann, wenn sich herausstellt, dass mein Gesprächspartner Musiker ist, ich irgendwann relativ sofort das Thema Remix ins Gespräch bringe. Ich weiß, eine furchtbare Angewohnheit. Normalerweise bekomme ich dann ein freundliches Lächeln und ein Oh ja klar, da kann man sicher was machen und dann ist plötzlich das Bier alle oder die Natur ruft. Franz ließ sich drauf ein und so durfte ich den großartigen Song Atme schlimm verunstalten.

Sowas läuft ja nie nach Plan, man bastelt sich da meistens in die Richtung, in die der Song einen treibt und in dem Fall kam ein netter kleiner Indie-Electro-Track bei rum, der mich sehr an die frühen 2000er erinnerte, wo sowas in jedem Berliner Kellerclub lief. Ja doch, ist ganz nett geworden.

Ist vermutlich überall verfügbar, wo es so Musik gibt in diesem Internet hier.

Eine Zugfahrt

Vor ein paar Wochen waren wir mal wieder in England wandern – im Lake District, um genau zu sein. Wenn ihr meinem digitalen Treiben ansatzweise folgt, werdet ihr sicher ein paar der Bilder dieser großartigen Landschaft gesehen haben. Ich tue eigentlich alles dafür, dass ihr da keine andere Wahl habt.

Im Lake District waren wir vor zwei Jahren schon mal, aber praktischerweise gibt es dort noch mehr Wanderrouten, so dass man sicher noch ein paar mal da rumwandern und -klettern kann, ohne sich großartig zu wiederholen. Aber es soll hier nicht um das Wandern dort gehen, sondern um das Reisen dahin.

Anders als vor zwei Jahren sind wir dieses Jahr die komplette Strecke mit dem Zug gefahren, auf dem Hinweg also von Berlin nach Ulverston und auf dem Rückweg von Windermere nach Berlin. Und weil das einigermaßen ungewöhnlich war, schreibe ich jetzt einen sehr langen und wenig spannenden Text darüber.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019

Die Reporter ohne Grenzen haben die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit veröffentlicht und dazu auch ein kleines Video veröffentlicht, in dem ein Song aus meinem neuen Album verwendet wurde.

Auf der einen Seite freue ich mich natürlich, wenn meine Musik unter die Leute kommt, auf der anderen Seite stimmt es mich schon etwas nachdenklich, plötzlich in so einem ernsten und wenig erfreulichen Kontext aufzutauchen.

Für die Reporter ohne Grenzen kann man übrigens hier spenden.