Berliner Halbmarathon 2022

Neue Bestzeit! Whoop whoop \o/

Am Sonntag, den 3.4.2022 fand der Berliner Halbmarathon wieder statt. Ganz regulär, zum normalen Termin.

Wie üblich bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen da rangegangen, da ich noch 2 Wochen vorher eine kleine Erkältung hatte, wegen der ich schon den Lauf um den Müggelturm absagen musste. Aber das viele Training in den letzten beiden Jahren zeichnet sich weiter aus: Mit 1:57:56 habe ich eine neue Bestzeit hingelegt und die alte vom S25 in 2021 damit um ziemlich genau eine Minute unterboten.

Mir ist ein bisschen unklar, wie ich das gepackt habe. Diese Zeit bedeutet, dass ich im Schnitt 5:30 min pro Kilometer gelaufen bin und das über 21 km hinweg. Aber es waren ehrlich gesagt auch ziemlich gute Bedingungen, es war nämlich saukalt. Blöd zum Rumstehen und Warten, aber perfekt zum Laufen.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich diese Zeit niemals unterbieten werden kann. Im Mai findet wieder der S25 statt, da werd ich’s aber auf jeden Fall probieren.

Jahresrückblick 2021

War das wirklich nur ein Jahr? Mir kommt es vor, als sei seit Januar ne komplette Dekade an uns vorbeigezogen. Und zwar keine schöne.

Man wird das vermutlich aus dem folgenden Text nicht rauslesen, ich neige ja schon auch eher zu Optimismus und einer naiv-positiven Grundhaltung, aber das Jahr hat mich ein paar mal ziemlich runtergezogen. Soviel Wahrheit muss sein.

Optimistisch und grundlegend positiv

Diese ganze Pandemiesache zieht sich und man schwankt ständig zwischen euphorischer Freude, weil man glaubt, Licht am Ende des Tunnels zu sehen – ganz ehrlich, ich war selten so gut gelaunt, wie nach der ersten Impfung – und zwischen absoluter Depression, weil die Scheiße irgendwie nie endet.

Davon mal abgesehen, habe ich versucht, das beste draus zu machen. Schauen wir mal, ob mir das gelungen ist.

Ja, schauen wir mal.
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Jahresrückblick 2020

Na, das war ja was.

Es ist gar nicht so leicht, hier einen Einstieg zu finden. 2020 war leider sehr schlimm. Da wird jetzt sicher niemand groß widersprechen, das ist so ein bisschen wie zu schreiben, Wasser wäre nass*. Gleichzeitig fühlt man sich aber auch genötigt, darauf hinzuweisen, dass es ja nu auch nicht wirklich schlimm war. Woanders und wannanders ist es und war es schon viel schlimmer. Klar. Ich habe nicht gehungert, habe ein Dach über dem Kopf und wie man im Verlaufe des Rückblicks sehen wird, ist es mir insgesamt ganz gut ergangen, trotz allem.

Dennoch: 2020 war schlimm. Es hat wahnsinnig viel kaputt gemacht und ich habe Angst vor der Zukunft. Das ist leider das vorherrschende Gefühl, mit dem ich dieses Jahr hinter mir lassen werde.

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Jahresrückblick 2019

Morgen beginnen die 20er und gleichzeitig sind die 90er gerade mal zehn Jahre her – das mathematische Paradox unserer Generation. Ich ahne von Jahr zu Jahr mehr, dass da was dran war, wenn die Alten immer von der rasenden Zeit geredet haben. Schauen wir doch mal, wie 2019 so war und ob es ein würdiger Abschluss der Dekade war.

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Jahresrückblick 2018

Huch. Das Jahr ist schon wieder vorbei. Es wird Zeit für diesen absolut merkwürdigen Jahresrückblickfragebogen, der aus einer ganz anderen Zeit zu stammen scheint, den ich jetzt aber traditionsgemäß beantworten muss. Hurra!

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Jahresrückblick 2016

Es ist Jahresrückblick-Zeit. Warum? Weil alles nach Jahresrückblick schreit!

Ich bin mir noch nicht sicher, wie dieses Jahr ausfallen wird. 2016 war schwierig und wird uns allen vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Rein aus persönlicher, ja quasi schon egoistischer Perspektive, habe ich aber viel Spaß gehabt und viel richtig gemacht. Schauen wir mal.


Sonnenuntergang am Pazifischen See

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Prügeln

Wir waren wirklich noch sehr klein, vielleicht in der zweiten Klasse, höchsten. Für den kleinen Cousin meines Freundes Mark aber waren wir die großen, coolen Jungs. Die eigentlich genervt davon gewesen sein müssten, so ein Kleinkind zu bespaßen. Vielleicht waren wir das auch, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, denn irgendwie kamen wir recht schnell auf dieses Spiel: Der Kleine durfte uns verprügeln.
Seine Schläge und Tritte trafen uns nicht wirklich, aber sie hatten enorme Wirkung. Die kleinste Andeutung eines Schlages reichte aus, um einen von uns spektakulär durch die Rabatte fliegen zu lassen. Je spekatulärer der Flug, desto besser. Wir sahen hinterher aus, wir Jungs in dem Alter eben so aussahen, aber wir hatten den Spaß unseres Lebens.

Das Spiel nannten wir Bud Spencer.

Flüchtlinge lernen Deutsch

Der kleinste gemeinsame Nenner in der Flüchtlingsdebatte heißt Integration. Jeder will plötzlich integrieren, als wär der Matheunterricht der Oberstufe nur ein böser Traum. Haha. Ha. Sorry.

Jedenfalls wollen auch die Leute von der hdpk integrieren und bieten dafür Sprachkurse für Flüchtlinge. Das kostet leider Geld, wovon man bekanntlich nie genug hat, die Leute von der hdpk auch nicht. Also fragen sie euch:

Zur Spendenseite geht’s hier entlang.

Kleine Offenlegung: Ich habe mal neben dem Typen mit den grauen Haaren gewohnt, glaube aber trotzdem, dass das eine coole Aktion ist.

Jahresrückblick 2015

In ein paar Stunden knallts hier ganz gewaltig. Also schauen wir doch noch mal zurück, was das Jahr so gebracht hat.

Ich bin dabei gar nicht in der Stimmung für die ganze Euphorie. 2015 war nicht mein schönstes Jahr, was sehr traurige private Gründe, aber auch stressige berufliche hatte. Am Ende ging mir ein wenig die Luft aus, was man auch daran merkt, dass ich so oft krank war, wie nie zuvor. Diese Fertigkeit ist das vorherrschende, mit dem ich das Jahr abschließe.

Aber es war ja nicht alles schlecht. Schauen wir doch mal…

Morgens via Instagram

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