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Groove Armada

Ähnlich wie mit Phillip Boa erging es mir jetzt auch mit Groove Armada. Daher hab ich für die Sorte Einträge gleich mal eine eigene Kategorie angelegt: Musik, die irgendwie total an mir vorbeigegangen ist.

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Dabei sind die groovenden Briten für mich keine Unbekannten. Die Single I See You Baby dürfte den Wenigsten entgangen sein. Im FatBoy Slim Remix lief das Video damals zumindest auf Heavy Rotation bei den Musiksendern.
Ein weiteres Treffen mit der Groove Armada gabs dann erst wieder auf dem Collateral-Soundtrack, auf dem das wirklich unbeschreiblich schöne Stück Hands Of Time drauf ist. Der Soundtrack ist auch sonst ganz gut aber dieses eine Stück hat für mich schon ausgereicht, den Kauf zu rechtfertigen.
Dann vor einer Woche oder so, sollte ich für meine Freundin mal den Song At The River besorgen, den sie im Radio gehört hat. Nun ja, auch dieser Song ist ein Volltreffer.

Soweit ich bisher in das eine oder andere Album reingehört habe, machen Groove Armada genau die Sorte von Musik, nach der ich eigentlich immer gesucht habe. Man kann es vielleicht als chilligen BigBeat mit herzzerreißenden Basslines beschreiben. Das wäre aber vielleicht etwas zu kurz gegriffen, denn ihre Musik ist um Einiges vielseitiger. In jedem Fall grooved es aber bei allen ihren Songs ;)
Groove Armada sind seit 1998 dabei und haben bisher vier Studioalben, ein Best-Of und ein Mix-Album rausgebracht.

Vielleicht noch ein interessantes Detail, dass uns am Samstag bei Stirb Langsam 2 aufgefallen ist: Marvin, der Hausmeister, hat einen sehr interessanten Musikgeschmack. Als McClane ihn zum ersten Mal in seiner Kellerbehausung antrifft, läuft dort gerade die Platte Old Cape Cod von Patti Page (1957). Ein paar Szenen später pfeifft Marvin diese Melodie auch noch einmal. Old Cape Cod ist die Vorlage für At The River.