Uijuijui – Mein Junge (Remix)

Vor knapp zwei Jahren habe ich für die Jungs von Uijuijui meinen zweiten Remix gemacht. Der Track heißt neuerdings* Mein Junge und vertont ein blutiges Familiendrama, dass die gescheiterte Beziehung zwischen Mutter und Sohn in ein lyrisches Gewand kleidet.

Während das Original das Thema in ein verkopftes Prog-Rock-Kostüm zwängt, habe ich mich beim Remix natürlich für das viel passendere Sujet aus Techno mit viel Vocoder entschieden.

Es hat etwas gedauert, bis sowohl Original als auch Remix das Licht der Welt erblickten. Aber was lange wartet, wird endlich gut. Zu hören ist Ballade von Mutter und Sohn auf dem neuen Album der Hamburger mit dem schönen Titel Es ist kompliziert (Bandcamp-Link). Es ist ein sehr schönes Album.

Den Remix findet ihr auf dem dazugehörigen Remix-Album Es ist noch komplizierter (Bandcamp-Link). Das ist noch schöner, was ich vollkommen unbefangen feststellen möchte. So oder so: Viel Spaß mit dieser schön verrückten Musik!

*Der Track hatte ursprünglich den viel schöneren Titel Meen Dschung und ich persönlich möchte diese Namensänderung gerne anprangern. So.

Vincen Teetsov – For The Days (Remix)

Vincent Teetsov ist ein amerikanischer Musiker, der offenbar gerade in Toronto lebt und Gitarrenmusik macht. Ich würde sagen, das könnte man unter Blues oder Indie Pop mit hier und da ein paar Folk-Einschlägen beschreiben. Singer-/Song-Writer, halt. Ich hatte schon einmal Kontakt mit ihm, als ich vor ein paar Jahren für sein damaliges Projekt Novelty Citizen geremixed habe. Ich mag sowohl das Original als auch den Remix von damals immer noch sehr gerne.

Jedenfalls hatten wir vor ein paar Wochen wieder Kontakt. Er hat Ende des Jahres sein Album Roar In The Garbage Can (lest mal nach, wo der Titel herkommt!) veröffentlicht und mich gefragt, ob ich nicht wieder einen Remix machen wollte. Wollte ich, denn das Album ist ziemlich nett geworden und ein Song daraus hat es mir besonders angetan. For The Days ist der letzte Track im Album und hat einerseits diesen etwas dunkleren REM-Vibe, aber trotzdem eine recht positive, sogar aufmunternde Stimmung und Botschaft.

Auf der anderen Seite war es definitiv nicht der leichteste Song, den man sich zum Remixen raussuchen konnte. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bin aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe eine paar der leiseren Textzeilen vom Anfang des Songs weggelassen, einfach weil es sowohl vom Sound als auch von der etwas anderen Stimmung des Remixes her besser gepasst hat. Außerdem konnte ich dadurch diesen netten Groove, den ich da gefunden habe, auch konstant durchziehen. Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffe, dass euch der Track auch gefällt. Hört euch auf jeden Fall auch das Original an und gebt Vincent hier und da und natürlich da ein paar Likes!

Download – Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Sebastian Block – Es ist gut (Remix)

Vor mittlerweile schon zwei Wochen erschien Sebastian Blocks neue Single Spaten und auf dem Tonträger befindet sich neben vielen schönen Remixen auch ein Remix von mir.

Sebastian Block - Spaten

Kennengelernt habe ich Blockie bei einem Wohnzimmerkonzert letztes Jahr und, ich bin da normalerweise immer sehr zurückhaltend und schüchtern, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe mal gefragt, ob ich da nicht mal was geht, in Sachen Remix. Und es ging. Ende letzten Jahres durfte ich meinen bisher vielleicht besten Remix produzieren – einen wunderschönen Song namens Es ist gut von seinem letzten Album – und ich kann ganz ehrlich und aufrichtig sagen, dass ich selten soviel Spaß dabei hatte.

Hoffe, das merkt man dem Song ein wenig an und euch geht das beim Anhören ähnlich.

Zu hören überall, wo man Musik hören kann.

Sebastian Block hat heute übrigens sein neues Album Wo alles begann veröffentlicht. Ihr wisst, was ihr zu tun habt!

Mama Lauta – Unvollkommene Menschen (Remix)

Vor ein paar Wochen erschien das neue Album Laute Phantasie von Mama Lauta, das in der limitierten Fanbox-Edition neben vielen anderen Goodies auch einen Remix von mir enthält. Mittlerweile wurde mein Remix digital befreit, so dass ich ihn euch auch hier präsentieren kann.

Hört aber trotzdem ruhig mal in das Album rein oder schlagt vielleicht noch bei der Fanbox zu, wenn’s noch welche gibt. Die anderen Tracks dort sind deutlich lebensbejahender und fröhlicher und Mama Lauta ist eine unglaublich sympathische Band.

Nothing To Fear (Six Umbrellas Remix)

Das war einer dieser Tracks, die schon nach Podcast-Tipp: Libreyana nicht mehr aus dem Ohr wollten. Quasi zu rein therapeuthischen Zwecken fragte ich bei Vincent von Novelty Citizen mal an, ob er an einer kleinen Kooperation interessiert wäre. War er und hier ist meine Interpretation von Nothing To Fear. Viel Spaß damit!

Creative Commons Lizenzvertrag
Nothing To Fear (Six Umbrellas Remix) von Six Umbrellas ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Beruht auf dem Werk unter https://soundcloud.com/noveltycitizen/there-is-nothing-to-fear.

Save It (Six Umbrellas Remix)

Mein Freund Small Colin bat mich, einen Track seiner Band Small Radio zu remixen. Eine Bitte, die er nicht zwei mal äußern musste. Konkret ging es um einen Song aus der aktuellen EP Le Migre #3, die man hier hören und natürlich auch runterladen kann. Ich habe mich für Save It entschieden, da mich die Harmonien zwischen Bass und Orchester ziemlich gefangen haben. Natürlich kam ich nicht umhin, aus der ganzen Nummer eine ordentliche Portion Lärm zu machen.

Mein Remix ist nur ein Teil des Puzzles. Ich empfehle euch, den Hashtag #lm3rmx zu verfolgen, es bleibt spannend!

Toxicbeats – Suneshineride (Remix)

Als ich den Track zum ersten Mal gehört habe, war ich schlichtweg begeistert. Suneshineride schafft es halbwegs in nur dreieinhalb Minuten das ganze kreative Potenzial zu vermitteln, dass uns damals zu Füßen lag. Ich bin erst später als Bassist* zu Toxicbeats dazu gestoßen, die Entstehungsgeschichte zu Sunshineride kenne ich daher nur aus Erzählungen.

Sie hatten irgendwie dieses Mädchen kennengelernt, das den magischen Gesang beigesteuert hat. An der Warschauer Brücke haben sie sie getroffen, als sie gerade von wem auch immer versetzt wurde. Es heißt, sie habe später in der ersten Staffel von Star Search eine Platzierung unter den besten Zehn erreicht und wenn wir über sie sprachen, nannten wir sie immer Anna von Star Search, als würde sie einen Adelstitel tragen. Ich nehme an der Rest des Tracks ist in einer dieser legendären Wohnzimmer-Sessions entstanden, wie auch ich sie später noch häufig erleben durften – später dann auch in der WG mit Polizeibesuch wegen angeblicher Ruhestörung. In den Samples die mir zur Verfügung standen ist an einer Stelle die Stimme eines Vaters zu hören, der sich besorgt nach dem Verbleib der Weihnachtsbaumspitze erkundigt. Diese Bandproben familiär zu nennen, trifft es glaube ich ganz gut.

Das Original:
Toxicbeats – Sunshineride

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