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The Beginner’s Guide

The Beginner’s Guide ist ein Computerspiel über Computerspiele und über diese Computerspiele erforscht der Computerspieler das psychische Innenleben des Computerspieleprogrammierers.

Das klingt abstrakt und abschreckend, ist aber eigentlich sehr spannend und faszinierend.

Das Spiel ist viel zugänglicher, als es der Trailer vermittelt. Man wird in einer geordneten und sinnvollen Reihenfolge durch die einzelnen Spiele im Spiel geführt und es sind auch lange nicht so viele, wie im Trailer angedeutet. Mehr als anderthalb oder zwei Stunden Spielzeit braucht man dafür nicht einplanen.

Wie ein richtiges Spiel fühlt sich The Beginner’s Guide aber eigentlich nicht an. Es ist viel mehr ein Experiment. Abgesehen davon, dass man den Verlauf der Geschichte durch die First-Person-Perspektive vorantreibt, werden bekannte Spielmechaniken höchstens angedeutet oder referenziert. Es geht hier um etwas anderes.

The Beginner’s Guide ist das zweite Spiel von den Machern von The Stanley Parable, dass thematisch ähnlich gelagert ist und von mir auch schon wärmstens empfohlen wurde. Ich mag, was diese Leute aus dem Medium Computerspiel herausholen. So in etwa würden Computerspiele aussehen, wenn Charlie Kaufmann seine Geschichten in Pixeln erzählen würde.

The Beginner’s Guide ist derzeit nur für PC und auf Englisch erhältlich.

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