Wandern in Schottland – Der Speyside Way

Der ein oder andere wird’s mitbekommen haben, ich war ein paar Tage in Schottland unterwegs und bin mit der Liebsten zusammen den Speyside Way gewandert. Der Spey ist ein recht großer Fluss, der durchs schottische Hochland fließt und in die Nordsee mündet. Wir sind entgegen der Fließrichtung gewandert, haben also in der Nähe der Mündung begonnen.

Es folgt eine kleine Auswahl von Bildern. Gelegentlich stehen da auch ein paar Worte dazu, wenn es was zu sagen gibt. Einen vollständigen Reisebericht wird es nicht geben, da einfach viel zu viel passiert ist, als dass ich das sinnvoll aufschreiben könnte.

Viel Spaß mit den Bildern!

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Six Umbrellas im Interview

Falls ihr schon immer mal meiner engelsgleichen Stimme lauschen wolltet, wie ich meine halbgaren Ansichten zum Thema Musikvertrieb und Creative Commons zum Besten gebe: Die Leute von HyperR@dio haben da was für euch!

HyperR@dio ist ein Podcast, der sich auf Interviews und Creative Commons spezialisiert hat und mal einen Blick hinter die Kulissen der freien Musiklandschaft bieten will. In diesem Rahmen haben sie mit mir ein Interview geführt, dass ihr euch hier anhören könnt. Zwischen sehr vielen Ähs und Ähms versuche ich ein paar schlaue Dinge zum Thema zu sagen. Es werden so Fragen geklärt, warum ich unter CC-Lizenz veröffentliche, worin ich die Chancen von CC sehe und wie die Zukunft von CC-Musik aussehen könnte und noch einiges Mehr. Wer keine halbe Stunde Zeit hat, sich das ganz anzuhören: Hört wenigstens mal in das Intro rein! Das ist super!

Ich leg einfach mal offen, wie das ablief: Mir wurden die Fragen zugeschickt und ich habe meine Antworten zu Hause eingesprochen und aufgenommen. Da ich kein geübter Sprecher oder gar Podcaster bin, war das natürlich eine mittelgroße Herausforderung und ich schätze mal, dass da auch noch Luft nach oben ist, was das Ergebnis betrifft. An einigen Stellen habe ich mich etwas vertan, bei den Dingen die ich gesagt habe. Um beispielsweise die Behauptung wahr werden zu lassen, es würden tausende Youtube-Videos mit meiner Musik existieren, müsste jetzt noch ganz schnell eine gewisse Anzahl von euch – sagen wir mal, im oberen dreistelligen Bereich – ganz schnell irgendwelche Videos mit meiner Musik vertonen und online stellen. Macht das ruhig mal, steh ich nicht ganz so dumm dar.

Außerdem ist das ein sehr komplexes Themenfeld, bei dem ich lange nicht alles gesagt habe, was ich theoretisch dazu zu sagen hätte. Im Nachhinein sind mir noch einige schlaue Dinge eingefallen, die der einen oder anderen Frage noch etwas besser entsprochen hätten. Vielleicht hätte ich mir ein Skript schreiben sollen oder sowas. Aber das wär ja wie Schummeln.

Ihr könnt euch den Podcast aktuell auf hyperradio.net anhören oder später – falls die Folge von der Startseite verschwunden ist – die MP3 direkt runterladen. Viel Spaß beim Anhören.

Danke an HyperR@dio für das nette Interview und das großartige Intro!

Airport Night Run

Die Idee war, wenn ich schon für einen Halbmarathon trainiere, kann ich doch ne Woche später gleich einen zweiten hinterher schieben. Das erschien mir ziemlich sinnvoll, die zweifelnden Blicke diverser anderer Laufsportler, denen ich davon erzählte, verunsicherten mich jedoch.


Überschaubare Startblöcke

Der Airport (Night) Run gehört seit einigen Jahren zu den festen Terminen in meinem Laufkalender, jedes Jahr aufs Neue denke ich mir: Wer weiß, wann man mal wieder die Chance hat, auf einem europäischen Großflughafen zu laufen! Bevor das Ding also eröffnet, nehm‘ ich das lieber nochmal mit. Und jedes Jahr wieder frage ich mich im Vorfeld, ob das denn so eine gute Idee ist, kilometerlange Runways entlang zu rennen, mit großer Chance auf Wind und Wetter.

Aber was tatsächlich auch jedes Jahr passiert: Es macht ziemlich viel Spaß. Sieht die Strecke auf dem Papier doch alles andere als einladend aus, läuft sie sich ziemlich gut. Die Stimmung im Läuferfeld ist ziemlich gut und mit etwas Glück erlebt man einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

Ich bin den Halbmarathon dort jetzt zum ersten Mal gelaufen und es hat sich echt gut angefühlt. Offenbar war meine Tagesform ziemlich gut und besonders der Anfang der zweiten Runde, so Kilometer 11 bis 14, lief richtig gut. Leider kam dann zum Ende doch wieder der große Einbruch, die letzten Kilometer musste ich mich regelrecht ins Ziel kämpfen. Es liegt die Vermutung nahe, dass ich da im Training noch irgendwas machen müsste, um da am Ende etwas besser durchzuhalten. Mal schauen.

Eine neue Bestzeit ist es dadurch leider nicht geworden, aber ich bin mit der 2:20:45h erstmal ziemlich zufrieden.

Ad Astra – Review in der Stadtrevue

Die Kölner Stadtrevue meint es gut mit mir: Auch mein neuestes Album Ad Astra hat eine sehr wohlwollende Review bekommen. Ich möchte dem Autor in fast jedem Wort widersprechen, aber ich lass das mal so stehen, vielleicht hat er ja Recht.
Richtig cool finde ich, dass Marco seine Recherchewege offen legt und ich jetzt weiß, dass dank meines Interviews auch Small Colin noch eine kleine Review bekommen hat, für sein großartiges neues Album. Das freut mich für ihn, zeigt mir aber auch, dass das mit dem Bloggen hier etwas bewirkt.

Vielen Dank an Marco, für die netten Worte, an Frank für den Hinweis und den Scan und an die Stadtrevue dafür, dass dem Thema Netzmusik so ausdauernd Platz eingeräumt wird.

Sebastian Block – Es ist gut (Remix)

Vor mittlerweile schon zwei Wochen erschien Sebastian Blocks neue Single Spaten und auf dem Tonträger befindet sich neben vielen schönen Remixen auch ein Remix von mir.

Sebastian Block - Spaten

Kennengelernt habe ich Blockie bei einem Wohnzimmerkonzert letztes Jahr und, ich bin da normalerweise immer sehr zurückhaltend und schüchtern, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe mal gefragt, ob ich da nicht mal was geht, in Sachen Remix. Und es ging. Ende letzten Jahres durfte ich meinen bisher vielleicht besten Remix produzieren – einen wunderschönen Song namens Es ist gut von seinem letzten Album – und ich kann ganz ehrlich und aufrichtig sagen, dass ich selten soviel Spaß dabei hatte.

Hoffe, das merkt man dem Song ein wenig an und euch geht das beim Anhören ähnlich.

Zu hören überall, wo man Musik hören kann.

Sebastian Block hat heute übrigens sein neues Album Wo alles begann veröffentlicht. Ihr wisst, was ihr zu tun habt!