Grand 10 Berlin


Der Startbereich, schattig

Das Jahr neigt sich dem Ende, so auch meine Laufsaison: Heute fand der Grand 10 Berlin statt, ein netter kleiner 10 km – Lauf mit Start und Ziel am Schloß Charlottenburg. Auch wenn 10 km meine erklärte Lieblingsdistanz ist, hatte ich vor dem Lauf kein sehr gutes Gefühl, irgendwie steckt mir schon der Herbst in den Knochen. Aber als wir dann bei schönstem Sonnenschein losliefen und bei Kilometer 3 den 60-Minuten-Pacemaker* überholt hatten, war ich plötzlich sehr guter Dinge.

An der Siegessäule brach meine Kondition dann aber ziemlich ein, den schönen Streckenabschnitt durch den Berliner Zoo – vorbei an Nashorn, Panda und Kirkdikdik – konnte ich nur schwer atmend genießen. Aber ich hielt durch und obwohl ich schon längst alle Illusionen abgeschrieben hatte, was eine gute Zeit anging, blieb ich am Ende unterhalb der 60 Minuten-Marke. Die offizielle Zeit lautet 58:39 min, persönliche Bestzeit für mich.

Während ich noch überlege, wie sich ein gravierender Messfehler in mehrere sowohl private als auch offizielle Zeitmessgeräte einschleichen konnte, darf ich nicht vergessen mich bei meinem persönlichen Pacemaker Bert zu bedanken. Ohne seine Tempovorgabe wäre der Nachmittag sicher viel weniger euphorisch verlaufen.

* Den hielt ich ja lange Zeit für einen Witz, bis ich im Ziel meine eigene Zeit gesehen habe.

B2Run 2011


Olympiastadion – Nach dem B2Run

Wie die Zeit vergeht, da ist doch glatt schon wieder ein ganzes Jahr vergangen, seit dem letzten B2Run. Aber das heute war nicht einfach nur eine Wiederholung des schönen Laufs von letztem Jahr, nein es war eine Steigerung.

Zum Beispiel war die Kulisse in der ich im letzten Jahr meinen Schlussspurt hinlegte ein profanes Zweitliga-Stadion. Dieses Jahr fand der Zieleinlauf in einem pompösen Erstliga-Stadion statt!

Und auch was meine eigene Leistung betrifft, so wollte ich mich doch im Vergleich zum Vorjahr steigern, um eine halbe Minute etwa. Letztes Jahr habe ich 34:48 min gebraucht. Heute waren es 34:18 min. Wow, Punktlandung. Was für ein Zufall.

Auch wenn es ungewöhnlich voll war, weil offenbar eine Supermarktkette ihre komplette Belegschaft auf die Strecke geschickt hat, hat es wieder sehr viel Spaß gemacht. Bis nächstes Jahr dann.

Wasserschlacht um den Kurfürstendamm

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Wasser hat gewonnen. Obwohl es natürlich nicht stimmt, dass es den ganzen Abend geregnet hat. Nein, es hat auch geschüttet, getröpfelt, gepladdert und geschifft, genieselt, gerieselt, gepieselt und gepisst, und gelegentlich fielen auch nur ein paar feinst zerstäubte Wassermoleküle vom Himmel.

Regen
Symbolfoto, via

Trotzdem war es voll auf dem Kudamm, als sich bei der gestrigen Berliner Citynacht über 10.000 Teilnehmer an den 10 km versuchten. Nach Halbmarathon und Teamstaffel war es für mich der dritte Lauf in diesem Jahr und ich muss sagen, dass sich dieser bisher am besten angefühlt hat. Meine Zielzeit von 60 Minuten habe ich zwar um 2:23 min verfehlt, aber das lag vermutlich daran, dass die Vorgabe ohnehin illusorisch war. Wenn ich mal aus meinen Trainingszeiten für 9 km auf die 10 km extrapoliere, war ich sogar eine ganze Minute schneller als erwartbar.

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Berliner Teamstaffel 2011

Jeder Laufevent bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. War beim Halbmarathon das umfangreiche Training die große Hürde, die es zu überwinden galt, stand bei der diesjährigen Teamstaffel zunächst die Teamfindung im Zentrum des Problemkanons. Aber obwohl unser Teamleader auf Ibiza den Rausch des Vorabends ausschlief, Ersatzläufer 1 der Knie-OP harrte und Ersatzläufer 2 familiären Verpflichtungen nachgab, hatten wir am letzten Freitag trotzdem eine funktionsfähige Truppe zusammen, die es – soviel darf ich vorweg nehmen – lebend bis ins Ziel schaffte.


Start der dritten Startgruppe

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