Interview mit Small Colin

Small Colin – Collaborateur auf meinem letzten Album, ihr erinnert euch an das hier – hat ein interessantes neues Album veröffentlicht. Ein halbes Album, um genau zu sein, die andere Hälfte kommt von jemandem namens Loonball. Keine Ahnung, wer das ist. Wie auch immer, ich habe mit Colin ein wenig über das Album gechattet und aus dem Gespräch wurde plötzlich eine Art Interview und dann fiel mir ein, dass ich ja ein Blog habe und, naja, hier ist das Interview.

Six Umbrellas: Congrats on your new release. Sounds great! You did not release under Creative Commons. Any specific reasons against CC or just because of the label or collaboration circumstances?

Small Colin: Thanks man. Always like to hear what people think of my music.

You are right, the label doesn’t release anything under that license. They aren’t really doing it to make money but in order to make physical copies (tapes/vinyl) they need to sell also.

SU: Ok, that’s what I thought. I have a hard time finding the right release strategy for my next album, so I was just wondering.

SC: Yeah, its hard. That’s why this time around I was happy to try something other than CC.

SU: Did you know about the physical length constraint [of the tape release] before you started producing?

SC: No, thankfully. That would have been to stressful 😀

Label asked me for 6-8 tracks to fit into that length of time. They picked out the tracks they liked then and I had to extend one track to fit the time.

SU: Ah, cool workflow. So you had material around, although you were a bit on a hiatus lately?

SC: I’ve always got material around. 😉 I like to just write music all the time and then I usually make up albums/eps from what I have. I’ve never tried writing music with an aim or goal. I don’t think it would work for me.

SU: Your sound is pretty organic. Without really knowing what that means I would say it sounds analog, even on MP3 😉 Did you use analog hardware or did you do it all in the box?

SC: Used some FX pedals to re-amp some things but mostly its in the box. I do use a lot of Waves analog plugins so it might be that as they add a lot of ‚machine noise‘ or „hum“.

SU: Thanks for that little interview!

Das Album gibt wahlweise digital oder auf Kassette (!) auf Bandcamp. Ich mag es, also schlagt zu!

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Hurra, die Welt geht unter

Ich finde, jetzt wo der Eisberg da unten bei Larsen-C endlich abgebrochen ist, kann man mal wieder über das nahende Ende der Welt reden. Dabei ist völlig klar, dass dieses kleine Eisbergchen rein gar nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Passiert ja ständig, dass Eisberge entstehen, so ein Gletscher kalbt halt. Völlig normaler Prozess und kein Grund zur Sorge, mal abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass genau das gleiche vor ein paar Jahren bei Larsen-A und B passierte, welche sich mittlerweile komplett und bis auf weiteres von diesem Planeten verabschiedet haben.

In jedem Fall ist das eine spannende Gelegenheit, etwas über die Prozesse rund um das ganze Eis da unten zu lernen, allzu gut versteht man diese offenbar noch nicht. Auf der anderen Seite: Je mehr man herausfindet, desto besorgniserregender wird es irgendwie.

Falls ihr euch an den Anblick einer eisfreien Erde schonmal gewöhnen wollt: So in etwa könnte unser Planet dann aussehen. Wenn ich das richtig interpretiere, dauert es nicht mehr lange, bis Berlin am Meer liegt. Oder – wenig später – im Meer. Yeah!

Aber damit das mit dem Klimawandel nicht zu abstrakt wird, haben wir noch ein paar anschaulichere Ereignisse quasi direkt vor der Haustür. Während in Deutschland alle paar Wochen eine andere Großstadt absäuft – im Moment wird wohl gerade in Kölns Unterführungen geplanscht – geben die Gletscher der Alpen ihre Toten frei. Makaber, aber vielleicht auf eine Art auch positiv, bringt sowas doch dem ein oder anderen Hinterbliebenen Gewissheit.

Bevor wir zum Schluss kommen, hier noch ein Artikel über Methanblasen in Sibirien und Alaska, den ich einzig und allein deswegen gespeichert habe, weil ich das Wort Pingos so großartig finde. So heißen diese Blasen dann, wenn sie sich an der auftauenden Erdoberfläche zu erkennen geben, kurz bevor sie platzen, was natürlich prinzipiell schlecht ist. Aber wer will ihnen das bei diesem niedlichen Namen noch übel nehmen.

Beenden wir unsere kleine apokalyptische Klimaschau mit einem ersten Rückblick auf das erste Halbjahr 2017 und stellen fest, dass es immer noch verdammt warm ist, was Wissenschaftler offenbar gerade ziemlich erschreckt, weil es eigentlich mangels El Niño deutlich kühler sein sollte. Tja.

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