Small Colin – Red Wine (Sixumbrellas Remix)

Schon wieder ein Remix: Der Song heißt Red Wine und ist dem stimmungsvollen Album Tape Productions von Small Colin entnommen, das er unter Creative-Commons-Lizenz bei dem sympathischen Netlabel rec72 veröffentlicht hat. Ich mag das Album, ich mag diese schwere Getragenheit und diese leicht ins Psychedelische abdriftenden Melodien, es ist toll.

Aber ich hatte natürlich auch was zu meckern, weil mir das heftige Rauschen, das der namensgebenden Bandsättigung geschuldet war, doch gehörig auf den Keks ging und ich bin immer noch der Meinung, dass man es damit übertrieben hat. Wie auch immer, darüber kam jedenfalls der Kontakt zum Künstler zu Stande, der mir ganz im Geiste der Creative-Commons-Idee die Einzelspuren des Titelsongs überließ, die ich nun weiterverarbeiten konnte.

Für den Vergleich hier das Original Red Wine von Small Colin:

Small Colin – Red Wine from akustikfilm on Vimeo.

Im Gegensatz zum Original wollte ich meinem Remix etwas mehr Schwung geben und habe mich für eine Four-to-the-Floor-Variante entschieden, wofür ich etwas mehr Tempo benötigt habe. Ansonsten habe ich von der Vorlage nur die charakteristische Gitarre und natürlich den Gesang übernommen. Nun, viel Spaß beim Hören:

Small Colin – Red Wine (Sixumbrellas Remix)

Lizenz: Beide Tracks stehen unter CC-BY-SA zur Verfügung. Viel Spaß damit!

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Spielzeug

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Mit Get Lucky durch die Jahrzehnte

Nicht zu Unrecht gehypter Clip der Woche:

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Netzneutralität

Ach, schon wieder so ein blödes Netzpolitik-Thema, das kein Mensch versteht und sowieso nur diese überempfindlichen Computernerds interessiert. Wenn die Telekom ihre Tarife ändern will, soll sie doch. Was geht uns das an? Gibt doch wichtigere Themen als diesen Blödsinn…

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Wenn man sich mal die Vorband sparen muss…

… dann kann man auch einfach eine Platte von Queen auflegen. Funktioniert am Ende wahrscheinlich sogar besser und ehrlich gesagt tun mir Green Day dann auch ein wenig leid, wenn sie da anschließend mithalten müssen.

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Anandamid – C&H (Sixumbrellas Remix)

Man muss ja nur hartnäckig genug sein, dann kriegt man auch, was man will: Ich musste nur wenige Jahre flehen und betteln und schon hat Hauke von Anandamid ein paar Einzelspuren für einen Remix herausgerückt. Ich durfte mich an dem Track C & H versuchen, der – soweit ich mich erinnere – schon ziemlich lange bei Live-Auftritten der Band gespielt wird. Hier ist die Original-Version:

Anandamid – C & H (Original Version)

Update: Die Band hat zwischenzeitlich eine neue Version des Stücks hochgeladen, die deutlich mehr Power hat!

Und hier ist der Remix:

Anandamid – C & H (Sixumbrellas Remix)

Das Original ist mit 158 BPM eine recht flotte Angelegenheit und ich stand zu Beginn vor der Wahl, ob ich das Tempo beibehalte oder halbiere. Tempoanpassungen dazwischen sind immer etwas tricky, das ist bei mir selten die erste Wahl. Zunächst fand ich das Originaltempo auch ziemlich cool, ich habe dann nur aus Spaß mal einen Beat in 79 BPM drunter gelegt und bin darauf hängen geblieben. Das Tempo passte viel besser zu der etwas düsteren Tonalität für dich ich mich entschieden hatte.

Von da an fand eigentlich alles mehr oder weniger von allein seinen Platz. Die Songstruktur mit den beiden Strophen und den beiden Refrains habe ich, abgesehen von zwei Wiederholungen, so übernommen wie sie vom Original vorgegeben wurden. Es war von Anfang an mein Ziel, die Stimme so wenig wie möglich zu verfremden, es ging mir mehr darum, eine alternative Instrumentierung zu schaffen, dementsprechend habe ich vom Original auch wirklich nur den Gesang übernommen. Gut, ein paar Effekte konnte ich mir nicht verkneifen, schon allein, um das dramatische Finale entsprechend zu würdigen.

Mit diesem Remix möchte ich der Band auch herzlichst zum 10-jährigen Jubiläum gratulieren, das dieses Jahr auf den Bühnen Berlins ordentlich gefeiert wird. Ich sehe bei den anstehenden Terminen kaum noch durch, aber ich glaube, die nächste Sause steigt bei der Fête de la Musique, am 21. Juni in der Spittastr. 40 (Lichtenberg).

Abschließend bleibt mir festzuhalten, dass es wieder einmal sehr viel Spaß gemacht hat, etwas zu remixen. Das wird nicht der letzte Remix sein, den ich dieses Jahr gemacht habe.

Noch ein Wort zur Lizenz: Da ich keine Rechte an den Gesangsspuren besitze und das Original auch bisher nicht unter einer wie auch immer gearteten CC-Lizenz veröffentlicht wurde, kann ich den Remix natürlich ebenfalls nicht freigeben. Es bleibt also beim Download für Eigenbedarf und so. Wenn jemand mehr damit vor hat, bitte einfach kurz anfragen.

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Coole Musikvideos

So richtig viele Musikvideos schaue ich mir kaum noch an. Meine eigene Musikvideo-Kultur hat sich seit dem Wegfall des Musikfernsehens drastisch geändert, denn – auch wenn Musikvideos eigentlich total toll sind – ich bin nur selten in der Laune, mir aktiv und bewusst Musikvideos anzuschauen. Und so werden die Clips ja heute rezipiert: Man sitzt vor dem Rechner und schaut sie sich an (so denn die GEMA will). Aber wennn ich schon vor dem Rechner sitze, habe ich eigentlich genug andere Dinge zu tun, als Musikvideos zu schauen, dafür hab ich wie gesagt selten die Lust oder Geduld. Zu Zeiten von MTVIVA schaute man das so nebenbei weg, in den Werbepausen der anderen Sender oder so.

All das ändert jedoch nichts daran, dass trotzdem noch wahnsinnig viele, wahnsinnig gute Musikvideos produziert werden. Und weil ich dann doch ab und an ein solches cooles Video sehe und mir dann oft denke: Wow, das finde ich cool und das muss ich der Welt sagen!, hab ich hier kurzerhand eine neue Rubrik für coole Musikvideos aus der Taufe gehoben. Sie heißt: Coole Musikvideos und wird – siehe oben – eher eine sporadische Angelegenheit.

Aber dennoch: Viel Spaß!


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Remixkultur: Amen Break und Firestarter

Dank der Suchfunktion weiß ich, dass ich das gleiche Video hier schon vor acht Jahren mal drin hatte. Aber die alten Links funktionieren nicht mehr so richtig und das Thema ist leider auch heute noch ein kulturell wichtiges. Es geht um ein Drumloop aus dem Jahr 1969 – bekannt als Amen Break – das heute Grundlage sehr sehr vieler Musikproduktionen aus fast allen Genres ist. Was nur funktioniert, weil die Winstons als ursprüngliche Urheber nie jemanden verklagt haben, der diesen Teil ihres Werkes benutzt hat. Dieses Drumloop hat eine ganze Musikrichtung geprägt und war Basis einer ganzen Subkultur und ist daher ein schöner Beweis, warum das Urheberrecht reformiert werden sollte. Denn alles, was heute an Kultur entsteht ist inspiriert von vorher dagewesener Kultur, also mehr oder weniger ein Remix.

Das Video ist leider auf Englisch, aber die Klangbeispiele sprechen durchaus für sich.

Und weil das letztens so gut ankam, hier ein weiteres Howto-Prodigy-Video. Dieses Mal bastelt jemand meinen absuloten Prodigy-Liebling nach: Firestarter. Gegen Ende verfällt er ein wenig dem Mashup-Wahn, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch.

Falls ihr jetzt sagt: Wow, Remixing ist total cool und ermöglicht Künstlern tolle neue Kunstwerke zu schaffen und das sollte allen zur Verfügung stehen, nicht nur denen, die viel Geld und teure Anwälte auf ihrer Seite haben, dann hätte ich hier etwas für euch: Unterschreibt diese leider viel zu wenig beachtete Petition und erzählt euren Freunden davon!

[via]

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Heavy Rotation

Eine außergewöhnliche Musikwoche liegt hinter uns, die ich an dieser Stelle unbedingt würdigen muss.

Tom Rowlands – Through Me

Davon hatte ich das letzte Mal einen Preview-Schnippsel hier im Blog, mittlerweile ist die kleine Zwei-Track-Single erschienen und hat mich ziemlich begeistert, deswegen bring ich das hier in aller Vollständigkeit nochmal. Es gehört zwar nicht unbedingt zu meinen Hörgewohnheiten, Singles zu kaufen und hören, aber hier mache ich gerne mal eine Ausnahme. Die beiden Tracks könnten sich gut in einer Jogging-Playlist oder dergleichen machen.

Amazon-Partnerlink: Through Me

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Rothenburg sehen und…

Das Schicksal und mein Arbeitgeber haben es so gewollt, dass ich in der letzten Woche ein paar Tage in Rothenburg ob der Tauber verbringen durfte. Beim Aussprechen des Namens ist es übrigens ganz wichtig, das etwas merkwürdige ob im Namen übermäßig zu betonen, schätze ich. Jedenfalls hilft das, wenn man meine ironisch distanzierte Einstellung zu dem ganzen Trip vollständig erfassen möchte.


Rothenburg ob der Tauber

Alternativ kann man sich auch Brügge sehen und sterben noch einmal anschauen – was sowieso immer eine gute Idee ist – denn obwohl ich Brügge im Gegensatz zu Colin Farrells Figur Ray total super fand, konnte ich in Rothenburg etwas mehr Verständnis für seine Skepsis gegenüber alten Gemäuern und Heerscharen von Touris aufbringen.


Rothenburg ob der Tauber

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