Coole Musikvideos


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(Technisch gesehen ist das kein Musikvideo, aber es sind ja meine Regeln die ich hier breche. Wenn zukünftig mehr so gute Spots auftauchen, führe ich vielleicht die Coolen Werbespots hier ein.)
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DJ Shadow ft. Run The Jewels – Nobody Speak from Sam Pilling on Vimeo.

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Singapur

Ein Besuch in der Stadt des Löwen war eigentlich schon lange überfällig. Einer meiner ältesten Freunde – nennen wir ihn H. – verbrachte dort ein paar Jahre als Postdoc und hat sich als Local Guide angeboten. Leider verschlug es uns in den letzten acht Jahren nicht mehr in diese Ecke des Globus. Um uns doch noch nach Südostasien zu nötigen, griff H. zu einem perfiden aber effektiven Trick: Er lud uns zu seiner Hochzeit ein.

Singapur
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25 Jahre Linux

Linux 25 – The Story of Linux
Bildrechte: Original von Mike Powell, Veränderung durch White Market Podcast // CC BY

Linux wurde die Tage 25 Jahre alt. Am 25. August, um genau zu sein. Herzlichen Glückwunsch!

Rute vom White Market Podcast hat diesem besonderen Jahrestag eine kleine Audio-Dokumentation gewidmet.

Meine aktive Linux-Zeit ist lange vorbei. Sowohl berufliche als auch private Aktivitäten zwingen mich mehr oder weniger in die Windows-Welt. Nichts desto trotz weiß ich wohl um die Errungenschaften der Linux-Community und der Philosophie, die dahinter steckt. Dank Smartphones, Tablets und Webservern dominert Linux quasi den digitalen Raum und dank der Open Source – Philosophie reicht sein Einfluss sogar auf alle anderen Betriebssysteme.

All das fasst der Mini-Podcast sehr charmant zusammen. Besonders charmant: Zur Untermalung der Story werden gleich drei meiner Tracks aus The Psychedelic And verwendet. Ich bin genauso überrascht über die Auswahl, wie ihr, aber tatsächlich funktionieren die Tracks hervorragend in diesem Kontext. Aber hört selbst:

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Massive Attack, Ghostpoet – Come Near Me from Adiam on Vimeo.

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Prügeln

Wir waren wirklich noch sehr klein, vielleicht in der zweiten Klasse, höchsten. Für den kleinen Cousin meines Freundes Mark aber waren wir die großen, coolen Jungs. Die eigentlich genervt davon gewesen sein müssten, so ein Kleinkind zu bespaßen. Vielleicht waren wir das auch, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, denn irgendwie kamen wir recht schnell auf dieses Spiel: Der Kleine durfte uns verprügeln.
Seine Schläge und Tritte trafen uns nicht wirklich, aber sie hatten enorme Wirkung. Die kleinste Andeutung eines Schlages reichte aus, um einen von uns spektakulär durch die Rabatte fliegen zu lassen. Je spekatulärer der Flug, desto besser. Wir sahen hinterher aus, wir Jungs in dem Alter eben so aussahen, aber wir hatten den Spaß unseres Lebens.

Das Spiel nannten wir Bud Spencer.

The Psychedelic And im Stream

Seit heute steht mein Album aus dem letzten Jahr auch auf den kommerziellen Plattformen zur Verfügung. Das Bild hier rechts sollte auf den MP3-Kauf bei Amazon verlinken und weiter unten gibt’s das Album bei Spotify. Ich habe auf den Prozess der Verteilung keinen direkten Einfluss, aber mir wurde versprochen, dass die Tracks jetzt auf allen populären Plattformen verfügbar sein sollten. Bis jetzt wurde es auf Amazon, iTunes, Spotify und Google Music gesichtet. Und ja, wäre sowas vor 10 Jahren oder so passiert, würde ich die nächsten Tage wohl damit verbringen, alle Musikläden der Stadt abzuklappern, um meine CD in den Regalen zu suchen.

Nach wie vor könnt ihr die Tracks völlig kostenfrei runterladen. Mir geht es bei der Aktion eigentlich nur um mehr Verbreitung und mehr Bequemlichkeit für die Hörer. Es gibt nicht wenige Menschen, die gar keinen Bock mehr haben, sich MP3s runterzuladen, seien sie auch noch so kostenlos. Als Distributor habe ich mich für die u.a. in Berlin ansässige Firma Paradise Direct entschieden. Ob das eine gute oder schlechte Wahl war, wird die Zeit zeigen. Im Moment läufts, außerdem gab es Empfehlungen und da arbeiten sehr nette Leute, also bin ich optimistisch gestimmt. Das ist alles noch recht neu für mich, also freue ich mich über Sichtmeldungen und Feedback!

Das Album ist übrigens auch ein Jahr später immer noch geil, also viel Spaß beim Hören!

Station Eleven

Es ist wahrlich kein neuer Trend, aber es lässt sich auch nicht abstreiten: Die Lust auf die Apokalypse ist allgegenwärtig. Sie kommt in Form von Zombieplagen oder Virusattacken und manchmal schauen wir uns an, wie die reorganisierte Zivilisation nach dem Zusammenbruch Teenager in Arenen oder Labyrinthe schickt. Es ist spannend und beängstigend sich mit der Ursache dieser Sehnsucht nach dem zivilisatorischen Reset zu beschäftigen. Der gemeinsame Nenner ist vermutlich Überforderung. Überforderung mit dem technischen Fortschritt, mit der Globalisierung, mit dem gesellschaftlichen Wandel. Was auch immer das individuell für jeden einzelnen sein mag, Überforderung ist allgegenwärtig. Es verdirbt einem die Laune, wenn man allzu genau darüber sinniert, wo diese Überforderung uns in mittelentfernter Zukunft hinführen vermag.

In diesem Zeitgeist taucht ein Buch wie Station Eleven von Emily St. John Mandel auf, das so gefühlvoll wie kaum eine andere Geschichte die Apokalypse nachzeichnet. Hier ist es ein Virus, das den Reset-Knopf drückt. Das ist nicht sonderlich innovativ, aber funktionell. Mandels Fokus liegt nicht auf dem Ausfantasieren unseres zahlreichen Abtretens, sondern was diese drastische Veränderung mit den Überlebenden macht. Es geht um die zukünftigen Sehnsüchte, nach unserer heutigen Gegenwart, analog zu unserer heutigen Sehnsucht nach unserer Vergangenheit. Tief in uns drinnen wissen wir eigentlich, dass es uns heute ziemlich gut geht, aber wir werden das erst anerkennen, wenn uns das heute genommen wird. So wie wir die Vergangenheit romantisieren, in der wir aber auch nicht zufrieden waren, als sie noch Gegenwart war.

Dieses Grundthema bearbeitet Station Eleven mit vielen Zeitsprüngen zu äußerst verschiedenen Charakteren, deren Perspektiven der Leser einnehmen darf und die über sehr unterschiedliche Wege miteinander verbunden sind. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, dann ist es wohl der, dass diese Verbindungen zum Ende des Buches hin ein wenig konstruiert wirken. Vielleicht passieren dort ein oder zwei Zufälle zuviel. Aber das ist verschmerzbar, denn als Leser nimmt die damit verbundene Hoffnung dankbar an. Das Ende ist nicht das Ende, es geht immer irgendwie weiter. Das ist ein sehr schöner Gedanke, wie ich finde.

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VINCE CLARKE & PAUL HARTNOLL – Better Have A Drink To Think from VeryRecords on Vimeo.