Jahresrückblick 2019

Morgen beginnen die 20er und gleichzeitig sind die 90er gerade mal zehn Jahre her – das mathematische Paradox unserer Generation. Ich ahne von Jahr zu Jahr mehr, dass da was dran war, wenn die Alten immer von der rasenden Zeit geredet haben. Schauen wir doch mal, wie 2019 so war und ob es ein würdiger Abschluss der Dekade war.

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The Ballad Of Dog And Towel

Ihr kennt den Hund ja schon – aus meinem Instagram-Feed oder den Musikvideos, die ich hier ab und zu zusammen klöppel. Diesen Herbst war sie ein paar Tage länger bei uns und offensichtlich ist das Allerschlimmste, was man diesem Tier antun kann, sie mit einem Handtuch abzutrocknen. Herzerweichend. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als ein Mikro dranzuhalten.

Quasi alles, was ihr in diesem Song hört, ist aus dem Hund rausgekommen. Sie macht manchmal wirklich merkwürdige Geräusche – daraus wurden dann ein paar der Percussion-Sounds. Ein paar andere Sachen habe ich unter den Vocoder druntergepackt. Aus den melodischeren Lauten wurden die Flächen und der Orgelsound. Naja, und aus ihrem Gesang wurde halt der Gesang.

War ein großer Spaß, diesen Song zu machen. Das sieht der Hund natürlich anders, aber manchmal muss man für die Kunst auch etwas leiden. Da sich der Song aber auch wie von alleine geschrieben hat und jetzt schon fertig ist, nutze ich die Gelegenheit, euch damit in die wohlverdienten Feiertage zu schicken!

Auf Soundcloud oder Bandcamp könnt ihr den Song kostenlos runterladen und auf Youtube gibts noch eine Version mit animiertem Cover. Viel Spaß!

Creative Commons License
Der Song The Ballad Of Dog And Towel ist unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License lizensiert.

The Hearing – When In Doubt (Remix)

Skandinavische Musik klingt für mich oft ein bisschen magisch. Keine Ahnung, wie die das machen, aber ich gehe davon aus, dass die einfach immer etwas Feenstaub haben und den über ihre Aufnahmen streuen.

Eine dieser magischen Künstlerin habe ich im letzten Jahr beim JaJaJa in Berlin kennengelernt, wo sie unter dem Name The Hearing ein wirklich sehr schönes Set gespielt hat. Wie das immer so ist, man quatscht kurz, einer fragt wegen Remix, die andere ist zu höflich, um nein zu sagen und so passieren manchmal merkwürdige Dinge. In diesem Fall hoffe ich, dass etwas wunderschönes dabei herausgekommen ist, denn ich habe ja selten die Chance mit so einer Stimme arbeiten zu dürfen und ich hatte auch echt unendlich Spaß an diesem Song. Ich hoffe, das geht euch beim Hören auch so!

Da ihr jetzt natürlich alle das Original hören wollt, könnt ihr das tun: Hier zum Beispiel!

Ich empfehle euch aber dringend, das neue Album von The Hearing zu hören/streamen/kaufen. Es heißt Demian, ist sehr toll und enthält auch das Original zu dem Track hier. Hier ist ein Link, der euch zu Spotify führt. Gibt’s aber auch bei allen anderen Anbietern. Ihr wisst schon. Danke!

Eine Zugfahrt

Vor ein paar Wochen waren wir mal wieder in England wandern – im Lake District, um genau zu sein. Wenn ihr meinem digitalen Treiben ansatzweise folgt, werdet ihr sicher ein paar der Bilder dieser großartigen Landschaft gesehen haben. Ich tue eigentlich alles dafür, dass ihr da keine andere Wahl habt.

Im Lake District waren wir vor zwei Jahren schon mal, aber praktischerweise gibt es dort noch mehr Wanderrouten, so dass man sicher noch ein paar mal da rumwandern und -klettern kann, ohne sich großartig zu wiederholen. Aber es soll hier nicht um das Wandern dort gehen, sondern um das Reisen dahin.

Anders als vor zwei Jahren sind wir dieses Jahr die komplette Strecke mit dem Zug gefahren, auf dem Hinweg also von Berlin nach Ulverston und auf dem Rückweg von Windermere nach Berlin. Und weil das einigermaßen ungewöhnlich war, schreibe ich jetzt einen sehr langen und wenig spannenden Text darüber.

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